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Heimatverein fördert Initiatve "Für Ardorf" |
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Geschrieben von: Stefan Janßen
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Mittwoch, 25. Mai 2011 um 18:35 |
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Als Folge der wachsenden Mobilität verlieren Dörfer nach und nach ihre in Jahrhunderten gewachsene Infrastruktr. man kauft nicht mehr im Tante-Emma-Laden, sondern im Supermarkt in der Kreisstadt. Banken ziehen sich zurück, Arbeitsplätze verschwinden. Aus Dörfern werden Wohn-Vororte der größeren Orte. In Ardorf trafen sich rund 40 Bürger, die Ideen gegen diesen Trend entwickeln möchten.
Unter Federführung des Heimatvereins geht man das Thema an, das wie ein Kampf gegen Windmühlenflügel anmutet. Wie will man einen überlebensfähigen Kaufmannsladen reaktivieren, wenn dieser mindestens 1.000 Quadratmeter Fläche und mehr als eine Million Umsatz benötigt? Wie will man einen jungen Mediziner zur Übernahme einer Praxis veranlassen, wenn dieser deutlich mehr als 1.000 Krankenscheine pro Quartal für ein ausreichendes Einkommen benötigt? Die Ardorfer wissen, dass sie nicht die allgemein anwendbaren Rezepte gegen den Trend entwickeln können. Sie wollen in Arbeitsgruppen bescheidene Teilprojekte anfassen; sie fördern und modernisieren ihr Schwimmbad; sie möchten das Angebot ihres hervorragenden Kindergartens erweitern und das Erscheinungsbild des Dorfes verbessern, Freizeitangebote für Kinder und Heranwachsende schaffen und über die Aktionen fortlaufend berichten.
Sie hoffen, dass sich weitere Bürger einbringen und auf Rückhalt in der Lokalpolitik. Man sucht auch den Erfahrungsaustausch mit ähnlichen Interessengruppen. Wer mitwirken will, meldet sich bei: Waltraut Ennen - Tel. 04466/283 Hannelore Willms - Tel. 04466/212 oder Ortsvorsteher Wilhelm Ihnen
(Quelle: Anzeiger für Harlingerland)
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da ist in Ardorf genau die richtige Initiative gestartet worden.
Die Vertreter der großen Lebensmittel-Konzerne predigen seit Jahren die gleichen Zahlen: für einen rentablen Supermarkt benötigt man 3.000 / 4.000 Einwohner, mindestens 1.000 qm Ladenfläche und 1 Mio. Euro Jahresumsatz.
Informieren Sie sich mal bei www.dorfladen-netzwerk.de - In Bayern, Baden-Württemberg - aber auch bei uns in Niedersachsen gibt es längst Dorfläden "von Bürgern für Bürger", die mit 120, 140 oder 180 qm Ladenfläche und gut 300.000 Euro "eine schwarze Null" schreiben .... und schon seit mehreren Jahren, teilweise sogar seit 10 oder 15 Jahren existieren.
Viel Erfolg bei Ihrer Initiative
Mit freundlichen Grüßen
Günter Lühning
www.dorfladen-netzwerk.de
www.otersen.de